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Löwenzahn

Der Löwenzahn wirkt Qi-Stagnationen und aufsteigendem Leber-Yang entgegen. In niedrigen Dosen tonisiert er das Milz-Qi.

 

Löwenzahn

TARAXACUM OFFICINALE - Löwenzahn
Pflanzenfamilie: Korbblütler = ASTERACEAE
griechisch taraxis = Augenentzündung, akeomai = ich heile

Volksnamen:

Ackerzichorie, Butterblume, Bettnässer, Hundeblume, Kettenblume, Kuhblume, Maiblume, Mühlenbuschen, Pfaffendistel, Pfaffenöhrlein, Pferdeblume, Pusteblume, Ringelblume, Wiesenlattich
englischer Name: dandelion
französischer Name: pissenlit
chinesischer Name: pugongying

Verwendete Pflanzenteile:

Löwenzahnkraut = TARAXACI HERBA
Löwenzahnwurzel = TARAXACI RADIX


Inhaltsstoffe

Bitterstoffe:
- Taraxacin
- Eudesmolide
- Sesquiterpene
Triterpene
Phytosterole
Flavonoide
Phenylcarbonsäuren

Wirkungen:
- Unterstützung des Galleflusses
- entwässernd
- appetitanregend
- Steigerung der Magensaftsekretion
- entzündungshemmend
- Hitze kühlend
- antitoxisch
- entkrampfend
- stoffwechselanregend


Anwendungsgebiete:

- Störungen des Galleflusses
- Appetitlosigkeit
- Verdauungsstörungen
- Völlegefühl, Blähungen
- Blutreinigung
- Sebostase 

Löwenzahn in der Chinesischen Medizin

Der Löwenzahn wirkt speziell auf Magen und Leber. Er kann eingesetzt werden, um toxische Hitze aus dem Bereich der Leber auszuleiten und toxische Hitze zu kühlen. Er wirkt Qi-Stagnationen und aufsteigendem Leber-Yang entgegen.
In niedrigen Dosen tonisiert er das Milz-Qi.

Letztes Update 03.04.2012 | Copyright© Heilpraktikerin Antje Streifler 2010 | Seite drucken: Löwenzahn Seite einem Freund senden: Löwenzahn