Schlafstörungen
Durch einen gestörten Schlaf kommt es zu vielfältigen Folgesymptomen wie Konzentrationsschwäche, Müdigkeit am Tage, Sekundenschlaf, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Muskelverspannungen und -Krämpfe, Zyklusstörungen und Fruchtbarkeitsprobleme, Verdauungstörungen etc..
Definition
Zu den Schlafstörungen zählen Hypersomnien, Parasomnien und Hyposomnien bzw. Insomnien.
Je nach Ausprägung werden über 80 verschiedene Formen von Schlafstörungen unterschieden. Im Falle der Hyposomnien (zuwenig Schlaf) bzw. Insomnien (Schlaflosigkeit) ist die Gesamtschlafzeit in der Regel verkürzt, häufig ist der Schlaf nicht erholsam.
Störungen des Schlafes sind heute sehr verbreitet. Vor allem die sogenannten Hyposomnien machen vielen Menschen zu schaffen. Je nach Studie sind 20-50 % der Bevölkerung davon betroffen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer und ältere Menschen sind häufiger betroffen als Jüngere. Als therapiebedürftig gelten Schlafstörungen jedoch nur, wenn sie länger anhalten.
Ursachen
Die Ursachen von Schlafstörungen sind sehr vielfältig. Das Nervensystem, das Hormonsystem und das Immunsystem spielen hier eine Rolle. Zu den wichtigsten Faktoren gehören:
- Stress
- Kaffee, Tee, Alkohol, Medikamente
- hormonelle Veränderungen z.B. im Klimakterium
- Depressionen
- Schichtarbeit
Aus Sicht der Chinesischen Medizin entspricht den Hyposomnien meist ein relativer Yin-Mangel.
Wenn die Schlafstörungen regelmäßig zu einer bestimmten Uhrzeit auftreten gilt dies im Sinne der Organuhr als Hinweis auf eine Störung im entsprechenden Funktionskreis.
Symptome
Durch einen gestörten Schlaf kommt es zu vielfältigen Folgesymptomen. Gedanken und Gefühle können nicht mehr normal in der REM-Phase verarbeitet werden. Die mangelnde Erholung führt zu Konzentrationsschwäche, chronischer Müdigkeit, Sekundenschlaf, Reizbarkeit, depressiven Verstimmungen, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Muskelschmerzen, Zyklusstörungen und Fruchtbarkeitsproblemen, Verdauungstörungen etc..
Behandlung
An erster Stelle steht wie immer eine Behandlung des jeweiligen Grundleidens. Nachtarbeit wird z.B. nach der WHO in die Reihe der Karzinogene eingestuft.
Bei Schlafstörungen ist natürlich auf eine gesunde Lebensführung zu achten. Das impliziert regelmäßige Ruhezeiten, ausreichend Bewegung und frische Luft, gesunde Ernährung und wenig Stimulanzien.
Neben dieser Ordnungstherapie setze ich je nach Fall Akupunktur, Phytotherapie und Homöopathie ein.